Familienberater
- erarbeiten Zusammenhänge unter Berücksichtigung der individuellen
Familienstrukturen. Sie vermitteln der ganzen Familie sowie einzelnen
Familienmitgliedern Möglichkeiten, aufeinander einzugehen und miteinander zu
wirken.
- helfen Familien konstruktive Möglichkeiten zu erörtern, um sich gegenseitig zu
unterstützen sowie die Bereitschaft, Konflikte und Ängste innerhalb der Familie
ausfindig zu machen und diese aufzulösen. Manchmal liegt gerade bei der
unsachlichen Art mit Konflikten umzugehen, die ideale Voraussetzung für die
Entstehung weiterer, neuer Probleme.
- fördern, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Sichtweise jedes Einzelnen,
ohne Bewertung, Verurteilung oder Schuldzuweisungen, ein besseres Verständnis
untereinander zu erlangen.
- helfen Familien, Zusammenhänge - insbesondere in Konfliktsituationen - zu erörtern
und zu verstehen, und Wege der gegenseitigen Unterstützung zu finden. Sie stärken
jedes Familienmitglied und fördern die Bereitschaft, an Problemen gemeinschaftlich
zu arbeiten.
- zeigen den Betroffenen, weniger den Fokus nur auf das erkrankte Mitglied in
der Familie zu legen sondern sich stattdessen als Ganzes zu sehen. Sie geben
Denkanstöße, um verschiedene Perspektiven, Überzeugungen, Sichtweisen und
Empfindungen in dieser besonderen Situation miteinander zu teilen, woraus eine
neue Basis entstehen kann.
Während einer Gesprächsrunde wird die in jeder Familie individuell vorhandene Kraft und
Vitalität genutzt, um an Probleme heranzutreten und sie zu bewältigen.
Die Anzahl der Sitzungen richtet sich nach der Notwendigkeit und dem Bedürfnis, die
sich aus dem Schweregrad der gegebenen Situation ergeben sowie nach der Bereitschaft
der Familienmitglieder, an einer konstruktiven Beratung aktiv mitzuwirken. Gemeinsam
werden Ziele und das zu erwartende Zeitfenster erörtert, um diese zu erreichen. (Nicht alle
Mitglieder der Familie müssen an jeder Sitzung teilnehmen.)
Allgemeines zum Thema
Praxis in der Familienberatung
Warum Familienberatung?











